Strandtag

Von heute gibts nicht viel zu berichten. Restday. Ein relaxter Tag am Strand. Das aufregendste war eine kleine Begegnung mit einer Qualle, die mich am Arm und Bein gepiekst hat.

Leckeres Essen, Croissants zum Frühstück, Pasta mit Gambas am Abend, französische Tapas, Wein, lesen am Strand, der perfekte Erholungstag nach der gestrigen anstrengenden Wanderung. Dabei war es angenehm warm, nicht heiß, das Meer erfrischend. Der Pool auch 😉

Uomo di Cagna

Gestern stand ein größere Wanderung zum sogenannten Wackelstein an. Angeblich ist der Weg nicht gut ausgeschildert und die Wanderung ist eine Wanderung der schwarzen Kategorie.

Aber davon ließen wir uns nicht abhalten. Allein schon die Fahrt ins Bergdörfchen Gianucci war sehenswert.

Dort ging es los, wider Erwarten bestens ausgeschildert. Durch Kiefernwälder, über steinige Wege, Kies und Geröll, über Wurzeln und kleine Felsen ging es stetig bergauf. Anfangs recht steil, später etwas gemächlicher aber immer bergauf. Schon schnell gerieten wir ins schwitzen und waren froh über den Schatten der Bäume.

Ein Blick zurück zeigte uns, dass unser Startpunkt tatsächlich ein Mini Dorf aus maximal 15 Häusern war.

Schon bald konnten wir die Aussicht auf Berge und Meer genießen, ehe wir zum ersten Mal den Uomo di Cagna aus der Ferne erspähten. Das sollte unser Ziel sein.

Eine halbe Stunde vor dem Gipfel dann ein letztes Schild, bis dahin war die Wanderung durchaus machbar und sehr abwechslungsreich. Die gelben Markierungen führten uns nun in felsiges Gelände und beim klettern musste man schon beide Hände zur Hilfe nehmen und es wurde schwieriger.

Auf dem allerletzten Stück haben wir dann die Markierungen verloren und folgten den Steinmännchen. Dies war dann auch das herausforderndste Stück der Wanderung mit viel Kletterei. Ich musste all meinen Mut zusammennehmen. Insbesondere als mir eine entgegen kommende Französin „bon courage“ wünschte…

Die Kletterei lohnte sich aber und oben angekommen genossen wir einen atemberaubenden Blick ins Tal. Ganz zu schweigen vom Uomo di Cagna, der dort oben einfach thronte und jeglicher Natur widersteht. Wow, dieser Ausblick entschädigte für die anstrengende Wanderung (760 Höhenmeter klingen gar nicht so schlimm, aber es war auf jeden Fall ziemlich anstrengend) . Definitiv eine meiner Top 3 Wanderungen!

Matze kraxelte oben noch ein wenig herum, das habe ich mich dann aber nicht mehr getraut.

Bei der traumhaften Aussicht schmeckte unser Baguette natürlich umso besser. Auf Tipp eines anderen Paares ging es dann nach der Brotzeit doch noch ein wenig höher hinaus. Überraschender Weise waren wir fast eine halbe Stunde allein am Gipfelstein.

Vor dem Rückweg, insbesondere der Kletterei hinunter hatte ich ziemlich Respekt. Aber natürlich sind wir heil hinunter gekommen, wenn auch mit ein wenig Meckerei von mir 😉

Der weitere Abstieg zog sich dann ziemlich und wollte einfach kein Ende nehmen.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch in einer kleinen recht leeren Bucht angehalten und uns im Meer erfrischt.

Der Abend klang dann bei leckeren korsischen Wein und essen direkt am Meer aus, müde aber glücklich!

Da oben waren wir!

Bonifatio

Nach der Wanderung gestern, haben wir uns heute Morgen überlegt, nach Bonifatio zu fahren. Angeblich eine der schönsten Städte am Mittelmeer… gebaut auf Kreidefelsen ganz im Süden der Insel. In Sichtweite liegt Sardinien vor uns.

Die Idee mit dem Ausflug dorthin hatten natürlich auch einige andere Urlauber, so dass die Parksituation vor Ort ziemlich schlecht ist. Nachdem in der Stadt alles dicht war, sind wir auf einen Parkplatz außerhalb ausgewichen und rund 20 Minuten bis zum Hafen gelaufen.

Der Naturhafen gleicht einem kleinen Fjord, rund herum schon Kreidefelsen und einige Segelboote sowie Yachten.

Bonifatio teilt sich in die Ober- und Unterstadt. Kleine Gässchen, eine historische Festung und tolle alte Gebäude. All das auf weißen Kreidefelsen. Die Stadt ist definitiv einen Besuch wert.

Natürlich wollten wir auch die größte Attraktion sehen: escalier du Roi d’Aragon! Die Treppe des Königs Aragon geht eine Felswand hinab. 187 Stufen von der Oberstadt zum Wasser, fast schon Gewölbeartig direkt am Felsen. Da durfte auch der Helm nicht fehlen. Lustigerweise durfte ich mit meinen Birkenstocks nicht auf die Treppe, dann lieber barfuß. Für virbe war bereits der Abstieg sportlich eine Herausforderung. Zutritt gabs übrigens nur für geimpfte.

Nachdem wir auch den Aufstieg souverän ohne Pause bewältigt hatten, stießen wir durch Zufall auf eine Mikro-Bier-Brasserie, wo wir abseits der Touristenmassen auf den Stufen ein kühles Bier aus Korsika genießen konnten.

Auf dem Rückweg gabs einen Zwischenstopp am bekannten Strand von Santa Ghulia.

Abends waren wir dann am plage palombaggia zum Essen. Erst gabs einem Cocktail, dann super leckeres Essen direkt am Meer.

Wandern auf Korsika

Erst einmal haben wir ausgeschlafen, 11 Stunden habe ich schon ewig nicht mehr geschlafen. War dann wohl nötig nach der Hochzeitsfeier und dem gestrigen Tag.

Beim Frühstück haben wir Pläne geschmiedet, fest stand nur, dass wir wandern wollten. Auf Empfehlung von Monsieur Michel sind wir dann zum Lac Ospedale aufgebrochen. Leider hatte der Stausee recht wenig Wasser. Kurz hinter dem See startete die Wanderung zum Wasserfall Cascade Piscia di Gallo, der größte Wasserfall der Insel.

Rund 70 Meter stürzt das Wasser in die Tiefe.

Im Anschluss daran ging es für uns zum Col de Bavella, angeblich dem ursprünglichsten Bereich der Insel, wo spitze Felsnadeln in den Himmel ragen. Die kurvenreiche Passstraße bot einem tollen Ausblick auf die Felsen.

Von der Passhöhe startete eine Wanderung zum Trout de la Bombe, einen großen Felsloch. Während die Wanderung gemütlich begann, wurde es zum Ende hin zu einer richtigen Kletterpartie, damit man einen Blick durch das Loch werfen kann. Leider war es sehr windig, was das klettern nicht einfacher machte.

Gerade die Kletterpassage hat aber riesig Spaß gemacht, auch wenn ich Respekt hatte.

Die Fahrt zurück an Meer bot eine traumhafte Kulisse…

Zurück zuhause gab es dann die verdiente Stärkung, leckeren Rotwein und ein wenig Zeit auf der Terrasse.

Auf nach Korsika

Nach einer tollen Hochzeit meiner lieben Kollegin Vera ging es heute nach knapp 3h Schlaf für uns nach Korsika.

Die Anreise gestaltete sich deutlich turbulenter als erwartet. Am Flughafen in Düsseldorf herrschte nie vorher erlebtes Chaos und eigentlich rundum nur Fassungslosigkeit. Warum auch immer, aber ganz sicher nicht Corona bedingt, gab es überall endlos lange Schlangen und auch wir waren betroffen,

Obwohl wir rechtzeitig am Flughafen waren – und wer mich kennt, weiß, dass ich immer super entspannt bin und eher spät als zum Geburtstag Geburtstag hat und früh komme – haben wir es tatsächlich geschafft, erst zur Abflugzeit (!) am Gate zu sein. Mit uns aber dann leider auch der halbe Flieger 😂

So ging es dann mit guter Verspätung Richtung München. Dort herrschte Nebel, Busmangel und erstmal bin ich tatsächlich gerannt, um den Anschlussflug zu bekommen, 15 Minuten von der Landung bis zum Abflug, vom Gate 17 zu Gate 84, und das sind in München keine kurzen Wege. Als letztes eingestiegen und auch das Gepäck war an Board, danke Lufthansa! Gut gerettet, was da in Düsseldorf schief gegangen ist.

Ab jetzt aber dann auch wirklich alles entspannt: Sonne, Berge, Meer, kaum etwas los… Korsika hätte uns nicht bessere Sachen gemacht aber das empfangen können.

Mit dem Mietwagen klappte alles entspannt und reibungslos. So waren wir schon gegen 11 Uhr im Roadtrip Modus und auf dem Weg Richtung Süden. Ein paar Zwischenstopps am Strand, bei Spar, im Hafen und in diversen Dörfern später hatten wir das Ziel erreicht. Müde aber glücklich.

Unser Airbnb ist wirklich Bombe, modern, super nette Gastgeber und eine super ruhige Lage. So konnten wir erst einmal zwei Stunden am Pool entspannen, wie die Sonne hinter dem Bäumen verschwand.

Abends gab leckeres Essen auf der Terrasse, französischen Rotwein und wir sind „angekommen“ auf Korsika. Bienenstich inklusive 🙄

Morgen werden wir eine erste Wanderung machen, ich bin gespannt… aber natürlich kommt auch das Meer in diesem Urlaub nicht zu kurz!

Feierabend Bike Runde

Nachdem am Samstagvormittag mein neues Mountainbike geliefert wurde, ging es Samstag direkt auf eine rund 50 km lange Runde zum Testen. Ein wenig ungewohnt, aber es macht auf jeden Fall Spaß.

Am Dienstag ging es dann nach Feierabend mit dem Auto Richtung holländische Grenze, wo ich auf Waldwegen ein bisschen üben wollte. Kleine Wurzeln, sandige Wege, Äste… für mich ein guter Einstieg, auch wenn ich tatsächlich auch schieben musste, wenn es mir zu steil wurde.

Das Wetter war perfekt, die Route total entspannt und spontan, ein rundum gelungener Abend mit dem Bike!

Matterhorn – The Edge

Seit Juni ist diese Attraktion neu in Luzern: Matterhorn – the Edge. Hier kann man via VR das Matterhorn erklimmen. Eine richtige Vorstellung davon, was uns erwartete hatten wir nicht…

Erst einmal durften wir das Kletter-Geschirr anlegen, dann wurden Hände und Füße verkabelt und es gab einen schweren Rucksack samt Technik dazu. Zuletzt noch VR-Brille und Kopfhörer und dann ging es mit Bergführer Sam auch schon los.

Die Tür der Solvay-Hütte auf und raus in die Kälte und den Nebel. Zum Glück nur eine Nebelwand wie Sam und die Uhr uns mitteilen. Gemeinsam klettern wir das letzte Stück des Matterhorn hinauf ehe wir die großartige Aussicht auf dem Gipfel genießen und Sam uns erklärt, welche Gipfel vor uns liegen. Mit etwas zittrigen Knien halte ich mich am Gipfelkreuz fest. Wow, das fühlt sich ziemlich echt an!

„Du warst schnell“ begrüßt mich mein Guide zurück im realen Leben! Puh, erst einmal durchatmen, auch wenn die Kletterei wirklich nicht schwierig war, fühlte es sich doch ziemlich real an.

Eine super Erfahrung und eine tolle Möglichkeit, das Matterhorn zu erleben! Danke Red Bull!

Leider ist es nicht möglich, das Video einzufügen, deshalb gibt es nur Bilder vom Gipfel auf 4.478 Metern!

Den Urlaub haben wir dann ganz entspannt bei einem Tag in der Sauna ausklingen lassen! Die Schweiz war wundervoll, viele tolle Erlebnisse, hohe Berge, ein großartiger See, Almen und alles, was man braucht, um glücklich zu sein! Die Woche kam mir ewig lang vor mir all den tollen Erlebnissen. So muss Urlaub sein!

Luzern – Vierwaldstätter See

Ursprünglich hatten wir überlegt, den Pilatus zu erklimmen. Kurzfristig haben wir uns dann aber doch für einen entspannteren Tag entschieden.

So gab es erst einmal Frühstück in erster Reise am See mit Kaffee bei Guiseppe, Gipferli und Marmelade. Danach ging es zu Fuß am See entlang Richtung Verkehrshaus, wo wir uns Matterhorn The Edge anschauen wollten. Da es keine freien Timeslots mehr gab, buchten wir spontan für den nächsten Tag.

Im Seebad, einer coolen Holzkonstruktion auf dem See verbrachten wir einen tollen, super entspannten Nachmittag. Der Vierwaldstätter See war super klar und erfrischend.

Am Nachmittag zogen dann allerdings ziemlich schwarze Wolken auf.

Nach und nach wurde es leerer und auch wir machten uns zu Fuß auf den Rückweg. Nach ungefähr der Hälfte des Wegs brach das Unwetter los und mit einigen anderen retteten wir uns in eine Konzertmuschel am Seeufer bis das gewaltige Gewitter vorüber war.

Als der Regen aufgehört hatte ging’s weiter Richtung Brauhaus und von dort direkt zum Käsefondue. Lecker!

Den abendlichen Absacker gab es dann wieder in unserer Hauskneipe Krienbrücke! Ein herrlich entspannter Tag, an dem wir trotzdem über 11 km zu Fuß bewältigt haben.

Roadtrip Schweiz

Schweren Herzens hieß es Abschied nehmen von Zermatt. Und das Matterhorn machte uns den Abschied nicht leicht! Kaiserwetter!

Mit noch ungewissem Ziel stiegen wir in die Bahn, um nach Täsch zu Shuttlen. Und auch die Autofahrt begann getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel!“

Erster Stop: Törbel, ein verschlafenes Bergdörfchen auf dem Weg zur Moosalp. Dort gab es gleich den nächsten Stop: Picknick an einer wunderschönen verlassenen Feuerstelle.

Weiter ging es hinab nach Visp, erst einmal Richtung Nord/ Osten. Irgendwann dann schnell ein Airbnb in Luzern gebucht und somit stand das Ziel fest: der Vierwaldstätter See!

Doch erst einmal ging es Richting Furka. Da wir auf die Autoverlade eine Stunde hätten warten müssen, ging’s kurzfristig über den Nufenenpass Richting Gotthard. Da erwartete uns allerdings ein fetter Stau vorm Basistunnel, so dass wir dann auch hier den Weg über den Gotthard wählten!

Bei tollem Wetter endete der kurvige Roadtrip in Luzern, wo wir den Abend in der gemütlichen Altstadt am See ausklingen ließen!

Ich war bereits 2019 schon einmal in Luzern und fand die Stadt toll. Im Sommer ist es einfach traumhaft: Berge Pilatus, Ritti), See, Altstadt und der typisch Schweizer Charme!

Voller Vorfreude auf die nächsten Tage ging’s ins Bett!